Anton Steichele - Das Bisthum Augsburg
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14. Pf. Segringen.

 Patr. Kloster Roth mit Nominations-, Kloster Hirschau mit Präsentations-Recht.

Segringen, 192 S., liegt 1/2 St. westlich von Dinkelsbühel, an der Landstrasse nach Elwangen, auf einer Anhöhe.

Segringen ist in dieser Gegend eine uralte, weit ausgedehnte Pfarrei, welche allen Anzeichen nach in alter Zeit sogar die Stadt Dinkelsbühel in sich begriff (s. ob. S. 257). Segringen's älteste Geschichte ist verwebt in die Geschichte des nahen Klosters Mönchs-Roth; wahrscheinlich gehörten unter jene hundert Huben, welche in der ersten Hälfte des 12. Jahrhundertes Hermann von Leiningen und Graf Diemo von Brotselten an Kloster Hirschau schenkten, damit in Roth ein Benediktiner-Kloster gegründet würde (s. ob. S. 477), auch Güter in Segringen. Gewiß ist wenigstens, daß Kloster Hirschau im Anfange des 13. Jahrhunderts im Besitze des Kirchen-Patronats von Segringen war. Als aber das Tochterkloster Roth um jene Zeit in Noth gerieth, überließ ihm Hirschau das Patronat der Pfarrkirche von Segringen, welches dann Bischof Siboto von Augsburg am 17. Sept. 1238 dem Kloster Roth vollständig einverleibte1), mit der Auflage, die Pfarrei durch einen vicarius perpetuus versehen zu lassen und diesem eine gebührende Präbende auszuwerfen. Am 3. Juni 1291 tritt ein Hainricus plebanus de Segringen auf; er ist am genannten Tage mit Andern Schiedsrichter in einem Streite, welchen der Besitzer der Pflader-Mühle zu Unter-Segringen, Sifrid von Segringen, mit dem Kloster Ahausen an der Werniz, dessen Güter an diese Mühle grenzten, zu führen hatte2). Wir ersehen aus diesem Vorgange, daß Segringen damals in ein Ober- und Unter-Segringen getheilt war, und daß Kloster Ahausen in Unter-Segringen Güter besaß. Die Pflader-Mühle mag bald darauf in den Besitz des Klosters Hirschau, beziehungsweise Roth, gekommen sein, wenn sie nicht schon vorher ein Hirschauisches Lehengut war. Die Klöster blieben aber nicht lange im Besitze dieser Mühle; denn am 29. Nov. 1317 verkauften Abt Heinrich von Hirschau und Propst Reinboto von Roth die Pflader-Mühle zu Nieder-Segringen mit einem Weiher, und was sonst noch dazu gehörte (die mvlin ze nider Segeringen, div da heizzet ze der Phlader, vnd den wiger vnd swas darzv gehoret), für acht und siebenzig Pfund Heller an das Spital zu Dinkelsbühl3).

In Bezug auf den Kirchensatz (Patronat-Recht) von Segringen liegen aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhundertes Thatsachen vor, welche darthun, daß den Klöstern Hirschau und Roth ihr altes Recht auf diesen Kirchensatz abhanden gekommen war, und daß, wir wissen nicht, aus welchem Grunde, die Burggrafen von Nürnberg über denselben verfügten. Es trugen nämlich damals die Ritter von Hürlbach den Kirchensatz zu Segringen von den Burggrafen zu Lehen. Als Heinrich von Hürlbach, welcher denselben von den Burggrafen zu Lehen getragen hatte, im J. 1330 gestorben war, verlieh Burggraf Friedrich am 23. Juli 1330 dem Bruder desselben, Diemar von Hürlbach, "der kirchen zu Segeringen kirchensatz mit allen eren, rechten vnd nutzen"4). Dieselbe Belehnung wiederholte sich am 30. Jan. 1338 durch den Burggrafen Johann für die minderjährigen Kinder des verlebten Diemar5). Ulrich von Hürlbach, Sohn Diemar's, verkaufte nun diesen Kirchensatz an das Deutsche Haus zu Ulm, und die Burggrafen Johann und Albrecht von Nürnberg als Lehenherren eigneten ihn dem neuen Käufer6). Es scheinen nun nicht näher bekannte Verhandlungen stattgefunden zu haben, bei welchen Hirschau und Roth ihr altes Recht auf den Kirchensatz von Segringen wieder erlangten, dessen Genuß für das Deutsche Haus in Ulm nur von kurzer Dauer gewesen sein kann; denn am 21. Aug. 1347 erklärt Diemar, Heinrich's von Hürlbach sel. Sohn, "daz er vnd seine geswistergilt vnd seine erben kain reht haben zu dem kirchensatz ze Segringen, den der erwirdig herr appt Wickhart von Hirsaw vnd daz closter ze Rot inne habent"7). Von diesem Zeitpunkte an blieb das Patronat von Segringen im Besitze beider Klöster.

In den Zwistigkeiten des 15. Jahrhundertes zwischen Hirschau und Roth wurde für beide Klöpster auch die Frage strittig, in welcher Weise das Besetzungsrecht der Pfarrei Segringen zu üben sei. Beim letzten Ausgleiche dieser Zwistigkeiten durch ein Schiedsgericht, am 8. Nov. 1460, wurde dieser Punkt dahin beschieden, daß dem Propste von Roth zu der Pfarrei Segringen, wie zu den Pfarreien Dinkelsbühel und Walchsheim, das Nominations-Recht, dem Abte von Hirschau aber das Präsentations-Recht zustehen solle (s. ob. S. 481). Dieses Verhältniß blieb, bis Graf Ludwig von Öttingen im J. 1558 das Kloster Mönchs-Roth einzog und desselben Güter und Rechte sich aneignete. Dabei wurde auch Segringen eine protestantische Pfarrei unter gräflich Öttingischem Patronate. Als in der Grafschaft Öttingen das kaiserliche Restitutions-Edikt von 1629 vollzogen wurde, erhielt auch Segringen wieder katholische Pfarrer, jedoch nur auf kurze Zeit; denn in Folge des Westfälischen Friedens fiel die Pfarrei dauern dem Protestantismus anheim.

Die Pfarrkirche zu Segringen war dem h. Martyrer Vincentius geweiht, wie durch eine Urkunde vom 5. Okt. 1466 dargethan wird, laut welcher Cardinal und Bischof Peter von Augsburg für die ecclesia parrochialis sancti Vincentii in Segringen nostre dyocesis Ablaß verleiht8). Hier findet sich viel Altes und Ehrwürdiges aus katholischer Zeit. Die Kirche selbst ist noch ein mittelalterliches Bauwerk, das Langhaus romanisch, der Chor gothisch. Man tritt in dieselbe von Westen her durch eine das Erdgeschoß des Thurmes, der sich am Westgiebel erhebt, bildende Vorhalle, welche ehedem offen stand, jetzt aber durche eine Vorthüre geschlossen ist. In den vier Ecken derselben erheben sich romanische Säulen, welche auf wulstigen Sockeln ruhen und mit Kapitälen schließen, die durch eine reiche Verzierung von Blattwerk, Früchten und phantastischen Gebilden belebt werden; aus ihnen steigen die starken Guten des Kreuzgewölbes auf, von welchem die Vorhalle gedeckt wird. Ein Portal mit einfachem Rundbogen, über welchem vortretend sich ein weiterer Bogen spannt, führt in die Kirche, in welche man über drei Treppen abwärts eingeht. In den beiden Seitenmauern des Langhauses haben sich in der Höhe einige kleine, enge, romanische Fenster erhalten.

Unmittelbar vor dem Eingange in den Chor, noch im Schiffe, zieht sich quer durch die Kirche der alte Lettner. Unter ihm an beiden Seiten gegen die Wand stehen kapellenartige Quadrate mit Wölbung, welche, wie es scheint, aus der Uebergangszeit vom Romanischen ins Gothische stammen; an beiden Seiten gegen das Innere stützt eine runde Säule den Lettner. In diesen Quadraten könnten ehemals niedrige Altäre gestanden haben.

Der Chor bewahrt noch den alten gothischen Flügel-Altar aus dem 15. Jahrhunderte, ein reiches Werk von altdeutscher Schnitzkunst und Malerei. Der Altarschrein selbst ist dreigetheilt; die Mitte nimmt das Hauptbild ein, die heil. Maria, stehend, auf dem Arme das Jesus-Kind tragend, zu Füßen zwei knieende, über dem Haupte zu beiden Seiten zwei schwebende Engel; rechts vom Hauptbilde St. Johannes der Evangelist, links St. Christophorus mit dem Christ-Kinde auf der Schulter. In diesen Bildern tritt die Holz-Sculptur in derbem, kräftigem Charakter hervor, und in derselben Weise sind auch die halb erhabenen Schnitzwerke gehalten, welche in je zwei Bildern, einem größern undter und einem kleinern obern, die Innenseite der beiden Seitenflügel zieren.

Wir gewahren nämlich in rechten Seitenflügel nach innen in eben angegebener Darstellungsweise unten St. Leonhard und den heil. Papst Gregorius, oben in kleinerer Form St. Katharina. Auf dem linken Flügel innen stehen St. Johannes der Täufer und St. Sebastian, letzterer ganz gekleidet, mit einem Pfeile in der Hand; über Beiden ein kleineres Bild der heil. Barbara. Die Außenseiten dieser Flügel zeigen schöne Werke der christlichen Malerkunst in Bildern aus der Leidensgeschichte des Heilandes, gleichfalls in je zwei Darstellungen über einandner. Wir sehen nämlich auf dem rechten Flügel oben den Beginn des Leidens in der Ölberg-Scene; unter dieser zeigt ein Bild die Hinausführung Christi nach Golgatha, deren Darstellung im obern Bilde des linken Flügels fortgesetzt wird, während der Passions-Weg im untern Felde dieses Flügels mit dem Bilde des gekreuzigten Heilandes, zu welchem Johannes und die Frauen schmerzvoll aufblicken, abschließt. Auf den schmalen Flächen, welche, hinter den Flügeln zurücktretend, den Altarschrein zu beiden Seiten nach außen begrenzen, erblicken wir noch die Bilder von zweien nicht bestimmt erkennbaren Heiligen.

Die Predella zeigt halb erhaben zwei Brustbilder, nämlich St. Margaretha und eine andere Heilige, deren Symbol jetzt fehlt. Auch die Predella hat Flügel, innen und außen mit sinnvollen Bildern bemalt; denn sie zeigen innen rechts des Engels Verkündigung an Maria, links die Geburt des Heilandes, außen aber die Schmerzensbilder des Ecce homo und der Mater dolorosa.

Mit dem Bilde Christi im Spottmantel und mit der Dornenkrone schließt auch der Altar nach oben; in einer Nische, mit reichem gothischen Maßwerke und Fialen geziert, steht dieses Bild mitten über dem Altarschreine; die heil. Apostel Petrus und Paulus schließen sich an die Nische zu beiden Seiten. Die Rückwand des Altarschreins zeigt ein Bild des letzten Gerichtes: Christus, erscheinend als Weltenrichter, rechts von ihm die heil. Maria, links Johannes der Täufer, unten die Auferstehenden. Zu den beiden Seiten, auf den sich an den Altarschrein anschließenden Flächen, zeigen sich die Bilder der heil. Agatha und der heil. Ottilia.

In der Mauer der Evangelien-Seite des Chores sehen wir ein vergittertes Sakrament-Gehäuse, und an der Wand ein sehr schönes, altdeutsches Gemälde, Christus am Kreuze mit Maria und Johannes, mit den Bildern zweier Donatoren.

Der Chro selbst, vom Schiffe weg etwas eingezogen, schließt nach Osten quadratisch ab, hat an der Ostwand ein großes gothisches Fenster, und wird von außen durch massive Strebepfeiler geschützt.

Der Thurm erhebt sich über der schon beschriebenen Vorhalle am Westgiebel der Kirche. Er zeigt, zwei Stockwerke über die Vorhalle hoch, noch den alten romanischen, der Kirche gleichzeitigen Bau mit sehr starken Mauern aus Hausteinen. Das erste Stockwerk hat schmale Fenster-Oeffnungen; im zweiten, die Kirche überragenden Stockwerke aber öffnen sich nach allen vier Seiten weite Schall-Löcher, durch romanische Mittelsäulen in zwei rundbogige Hälften getheilt; die Kapitäle dieser Säulen sind verschiedenartig an Form und Zier, das der Ostseite entwickelt sich besonders reich und schön. Ueber diesem zweiten Stockwerke beginnt ein späterer Aufsatz, in welchem drei in neuerer Zeit gegossene Glocken hängen.

Außen an der Südwand der Kirche ist ein Stein-Relief aus dem fünfzehnten Jahrhunderte eingemauert, die Oelberg-Scene darstellend, c. 3' breit, 3 1/2' hoch. Christus betet, vor ihm schwebt der Kelch, die Jünger schlafen, durch die Thüre des umzäunten Gartens tritt Judas mit der Schaar.

Die Pfarrei Segringen hatte in katholischer Zeit einen ungemein weiten Umfang; Visitations-Akten vom J. 1641 sprechen von dreißig Dörfern, Weilern und Einöden, welche in dieselbe gehörig seien. Es wird aber schwierig, den alten Pfarrsprengel Segringen mit voller Sicherheit genau zu umschreiben; als erwiesene Zugehörungen zu demselben außer dem Pfarrdorfe sind jedoch folgende theils in Bayern, theils in Wirtemberg liegende Orte anzunehmen:

A. Bayern:

1. Wolfertsbrunn, 147 Prot., 38 Kath., 1/2 St. südl. Wolfertsbrunn war theils Dinkelsbühlisch, theils Öttingisch (Kloster Mönchs-Rothisch).

2. Langen-Steinbach, 159 Prot., 3/4 St. südl.

3. Seidersdorf, 135 Prot., 3/4 St. nördl. Seidersdorf hatte in katholischer Zeit eine Kapelle, für welche am 11. Mai 1485 Ulrich, Bischof von Adramytt, Weihbischof zu Augsburg, Ablässe ertheilte9).

4. Hochschwärz, 106 Kath., 3 Prot., 3/4 St. südöstl. Die Hochschwärz gehörte der Reichsstadt Dinkelsbühel.

5. Radwang mit dem Schlüssel-Hofe, 78 Prot., 1 St. südwestl. Radwang war gleichfalls Dinkelsbühlisch. In alter Zeit scheint der Ort einen Herrensitz gehabt zu haben, dessen Inhaber im 14. Jahrhunderte nach Dinkelsbühel übersiedelten, wenigstens finden wir am 24. Sept. 1327 und 15. Juni 1356 einen Wernher von Radwang, Bürger zu Dinkelsbühel10).

6. Rain, 64 Prot., 1/8 St. nördl.

7. Neustättlein, 60 Prot., 1 1/4 St. südöstl.

8. Sittling, 42 Prot., 17 Kath., 1 St. südöstl. Der Ort war Dinkelsbühlisch.

9. Ober-Hart, 45 Prot., 3/4 St. nordwestl.

10. Ober-Winstetten, 33 Prot., 1/2 St. südl.

11. Unter-Winstetten, 49 Prot., 1/4 St. südl. Güter in Windestet, lehenbar vom Kloster Elwangen, übergibt am 31. Jan. 1290 Heinrich von Elrichshausen an Kloster Sulz, wogegen er ersterm Kloster Güter ze dem Hart (Ober-Hart?) zu Lehen aufträgt11).

12. Ober-Meisling, 20 Prot., 7 Kath., 3/4 St. nördl.

13. Unter-Meisling, 32 Prot., 3/4 St. nördl. Beide Meisling waren Öttingisch (ehemals Kloster Mönchs-Rothisch).

14. Die Einzeln-Höfe: Beuten-Hof, 7 Prot., Hart-Hof, 8 Prot., Holzapfel-Hof, 19 Kath.

15. Die Mühlen: Beuten-Mühle, 10 Prot., Hart-Mühle, 10 Kath., Hausert-Mühle, 10 Prot., Knorren-Mühle, 6 Prot., Schecken-Mühle, 6 Prot., sammt den im Stadtbezirke Dinkelsbühel liegenden Mühlen: Geiß-Mühle, 9 Prot., Reicherts-Mühle, 5 Prot., Strickerwalk, 8 Prot., Neu-Mühle, 6 Kath.

B. In Wirtemberg:

1. Ober-Deufstetten, 116 S., 1 St. westl. Der Ort war Elwangisch.

2. Unter-Deufstetten, 1134 S., 1 1/4 St. westl. Unter-Deufstetten gehörte dem Freiherrn von Pfeil. Nachdem der Ort im J. 1810 an das Königreich Wirtemberg gefallen, wurde hier eine eigene katholische Pfarrei errichtet.

3. Ober-Dürrenstetten, 65 S., 1 St. südl.

4. Unter-Dürrenstetten, 30 S., 1 St. südl. Diese Orte waren Dinkelsbühlisch.

5. Schönbrunn, 116 S., 1 St. westl.

6. Buckenweiler, 78 S., 1 St. nordwestl. War Öttingisch (ehemals Mönchs-Rothisch).

7. Bösen-Lustenau, 1 St. südwestlich. Der Ort war theils Dinkelsbühlisch, theils Öttingisch (ehemals Kloster Mönchs-Rothisch).

8. Mehrere Einzelhöfe und Mühlen, namentlich: Sprin-Hof, Königsröder Mühle, Pflader-Mühle, Oel-Schlag.

Bei Einführung des Protestantismus waren zwar der Pfarr-Ort Segringen und die übrigen Zugehörungen des Klosters Mönchs-Roth in dieser Pfarrei, dann die Unterthanen anderer protestantischer Herrschaften protestantisirt worden. Dessen ungeachtet erhielten sich aber viele Katholiken in den Besitzungen katholischer Herren, namentlich in Ober- und Unter-Deufstetten und auf der Dinkelsbühlischen Hochschwärz. Wie in der Folgezeit protestantische Herrschaften auf ihre grundherrlichen Güter nur Protestanten aufnahmen, so katholische nur Katholiken. Ein fruchtbarer Boden für katholische Ansiedlungen war namentlich das leicht zugängliche Unter-Deufstetten. So kam es, daß im J. 1787 im Umfange der Pfarrei Segringen 816 Katholiken gezählt wurden, von welchen in Unter-Deufstetten allein 436 waren. Wir haben bereits oben S. 246 - 248 über die früheren kirchlichen und seelsorglichen Verhältnisse dieser in der Diaspora lebenden Katholiken so umständlich gehandelt, daß hier ein nochmaliges Eingehen auf diesen Gegenstand nicht nöthig erscheint. Gegenwärtig sind die sämmtlichen in der Pfarrei Segringen wohnenden Katholiken, 204 S., in die katholische Stadtpfarrei Dinkelsbühel eingepfarrt (kön. Entschl. vom 18. März 1838, bisch. Dekr. vom 23. April 1838, und Min.-Rescr. vom 22. Mai 1848).

 

 


1 Cum ecclesia Hirsaugensis sue necessitati [i. e. ecclesie de Roete, cui multiformes oppressiones et rerum distractiones ab hominibus peruersis illate erant] materna pietate condolens ius patronatus, quod habuit in ecclesia Saegeringen ipsi contulisset perpetuo tenendum, et nos ecclesie nostre nomine, cui sublimiori filiatione subiacet in spiritualibus, eius inopie condolere gratia debeamus ampliori, ad preces uestras, accedente consilio et assensu puro capituli nostri, ipsam ecclesiam cum omnibus usufructibus suis, dum primum uacare ceperit, ad usus prebendarum uestrarum conferimus uobis et uestris successoribus perpetuo fruendam et possidendam, hoc adiuncto statuto, ut clericus secularis ydoneus semper per uos vicarius in ipsam instituatur, cui certa prebenda deputetur, per quam possit tam in erogatione pauperum, quam necessariis sibi conpetenter sustentari, et nobis et archidiacono et decano et fratribus loci de iure suo respondere.  Urk. Bischof Siboto's, dat. Auguste XV. Kal. Oct. 1238.

2 -- cum inter --- abbatem Rabanum et conventum monasterii sancte Marie virginis in Ahusen ordinis sancti Benedicti Eystetensis dyocesis ex una, et Sifridum de Segringen et uxorem eius Elizibet ac heredes eorum ex parte altera super dampnis de molendino ipsius Sifridi in inferiori Segringen sito, dicto Pflader, bonis ipsius monasterii ipsi molendino contiguis illatis questio uerteratur etc. Ahauser Urk. in München.

3 Dinkelsb. Spital-Urk. in München.

4 Orig.-Urk.

5 Orig.-Urk.

6 Monum. Zoller. 3, Nr. 98.

7 Orig.-Urk.

8 Urk. abschriftlich in Wallerstein.

9 Urk. abschriftl. in Wallerstein.

10 Spital-Urkk. in Dinkelsbühel.

11 Urk. in München.

 


Erstellt am 11. März 2015 durch Hans Ebert

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