Arbeitsgemeinschaft für Heimatgeschichte
Feuchtwangen
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Seit dem 27. Juni 1984 besteht in Feuchtwangen die Arbeitsgemeinschaft für Heimatgeschichte; seit Anfang 1985 können die Bestände des Stadtarchivs von der Öffentlichkeit für historische Forschungen benützt werden. Damit besitzt Feuchtwangen zwei Einrichtungen, die für anderer Städte der Nachbarschaft wie Dinkelsbühl, Gunzenhausen oder Rothenburg schon seit Jahrzehnten selbstverständlich waren.

Die letzte bedeutende heimatgeschichtliche Gesamtdarstellung erschien 1927, also bereits vor 60 Jahren, mit der „Geschichte der Stadt und des ehemaligen Stiftes Feuchtwangen“ von Wilhelm Schaudig.1

Leider fehlen diesem Werk weithin unentbehrliche Literatur- und Quellenangaben. Außerdem wurde in den vergangenen sechs Jahrzehnten manches neu erforscht; vieles bedarf noch einer zeitgemäßen Darstellung. Deswegen haben sich die Bearbeiter und die anderen Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für Heimatgeschichte entschlossen, mit dem vorliegenden ersten Band der „Feuchtwanger Heimatgeschichte“ eine Reihe zu begründen, die es erlaubt, ohne an regelmäßige Erscheinungstermine gebunden zu sein, möglichst viele Aspekte der Heimatgeschichte, aber auch der Volkskunst und Volkskunde sowie anderer das Feuchtwanger Land berührender Bereiche zu beleuchten.


1) Die einzige spätere darstellende Monographie, die sich ausführlicher mit der Vergangenheit Feuchtwangens beschäftigt, ist das Bändchen von Wilhelm Funk: "Feuchtwangen. Werden und Wachsen einer fränkischen Stadt" aus dem Jahr 1954. Wichtig für die geschichtliche Forschung sind die beiden Regestenwerke von Willi Hörber über die Urkunden des Stifts und der Stadt Feuchtwangen (1972 und 1979). Als Beilage zum örtlichen "Bayerischen Grenzboten" (ab April 1937 "Feuchtwanger Zeitung") erschien von 1926 bis 1943 die "Heimatkunde". Die "Fränkische Landeszeitung", Ansbach, veröffentlichte von 1965 bis 1969 die "Feuchtwanger Blätter". Eine unveränderte Neuaufbindung der Schaudigschen Chronik erschien im Jahr 1979.
Letzte Änderung am 19.3.2001 durch Hans Ebert