Arbeitsgemeinschaft für Heimatgeschichte Feuchtwangen
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KARLSTAG am 3. Februar 2019     Referate der Karlstage aus früheren Jahren >>


Die von Fritz Wünschenmeyer 1990 angeregte Wiedereinführung des Gedenktages der Chorherren des Stiftes Feuchtwangen an Kaiser Karl den Großen - anlässlich des Todestages des sagenhaften Gründers des ehemaligen Benediktinerklosters Feuchtwangen - hat für die Stadt einen nunmehr weiteren traditionellen Festtag im Jahr, den Karlstag, geschaffen.


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auch dieser Karlstag vom Sonntag, 3. Februar 2019 ist schon wieder Geschichte

Es referierte Herr Dr. Heinrich Wagner aus Heustreu.

Das Thema seines Vortrages lautete:

"Von der Klosterliste zum Jubiläum".

Dr. Heinrich Wagner gehört zu den wenigen Experten, die sich über lange Jahre wissenschaftlich mit der "Notitia de servitio monasteriorum" auseinandergesetzt haben. Sein Vortrag am Karlstag geht zunächst auf die Umstände ein, die zur klösterlichen Reformgesetzgebung der Jahre 816 bis 819 am Hof Kaiser Ludwigs des Frommen und auch zur  Abfassung einer mehrteiligen Klosterliste, der Notitia, führten. Darüber hinaus werden die Schwierigkeiten der Notitia-Überlieferung, der Aufbau der Klosterliste sowie die sich daraus ergebende Rolle des karolingerzeitlichen Klosters Feuchtwangen behandelt. Der zweite Teil des Vortrags widmet sich der im Reichenauer Verbrüderungsbuch überlieferten, annähernd gleichzeitigen Möchsliste des Klosters Feuchtwangen, den darin genannten Äbten sowie den mitten unter den Mönchen aufgeführten Grafen Welfhard und Werner. Als Abschluss ist ein kurzer Blick auf die spätere Entwicklung geplant, unter anderem zu weiteren frühen Nennungen des Ortes sowie den sich von Feuchtwangen zu benennenden Hochmeistern des Deutschen Ritterordens.


Erstellt  04.02.2019 durch Hans Ebert